Die Geburt eines Kindes ist nicht nur ein einschneidendes Erlebnis – das Baby ändert auch den gewohnten Tagesrhythmus eines Paares, besonders den der jungen Mutter.
Wichtige Erledigungen, die Einrichtung des Kinderzimmers und eventuelle Behördengänge sollten deshalb schon vor der Geburt verrichtet werden. Besonders in den ersten Wochen nach der Geburt sollte sich die junge Mutter möglichst schonen und sich voll und ganz auf ihr Neugeborenes konzentrieren können.
Die ersten Wochen
Neben Glück und Freude über das Neugeborene kann sich auch schnell Stress einstellen. Besonders Babys, die viel und ausgiebig schreien und kaum mit etwas zu beruhigen sind, rufen oftmals großen Stress und auch Ängste bei den Eltern hervor. Manchmal ist dieser Stress so groß, dass die Liebe zum Partner darunter leiden kann. Dennoch sollte man Ruhe und Stärke in einer solchen schwierigen Zeit bewahren.
Ursache für so genannte Schreibabys können Koliken sein, die dem kleinen Lebewesen Schmerzen zufügen und vom Kinderarzt abgeklärt werden sollten. Zumeist stellt sich jedoch nach drei Monaten eine Besserung solcher Symptome ein. Neben der Pflege des Babys ist es oftmals schwierig, noch einen ganz normalen Alltag zu führen. Hilfreich ist es, wenn andere Familienangehörige und Verwandte mit einbezogen werden können, um die junge Mutter ein wenig zu entlasten.
Depressionen nach der Geburt
Nicht selten kommt es vor, dass Mütter nach der Geburt ihres Kindes statt Freude nur eine tiefe Traurigkeit verspüren. Diese Symptome gehören zu einer postnatalen Depression, die durch Hormone hervorgerufen wird. In der Regel entsteht sie innerhalb der ersten 4 Wochen und enden oftmals spontan nach 3 – 6 Monaten nach der Geburt.
Babys verändern die Welt
Babys verändern nicht nur den Alltag eines Paares, mit ihnen erleben die Eltern die Welt wieder aufs Neue. Wenn Stress und Ängste überhand nehmen, sollte man sich nicht scheuen, Hilfe von außen zu suchen. Kinderärzte und Familienberatungsstellen können hier gute Anlaufstellen sein, aber auch der Austausch mit anderen Eltern kann sehr positiv sein.
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